Der dynamische und an seiner Umwelt interessierte Mensch

Am Schritt der Menschen kann man rasch und zuverlässig erkennen, welcher Art sie sind.

Gut gekleidet, schneller Schritt, die Augen nach vorne gerichtet, die Körperhaltung aufrecht, der Gesichtsausdruck stolz. Das sind die Sklaven und Diener! Je mächtiger der Herr, dem diese Lakaien dienen dürfen, desto stolzer und überheblicher ihr Gehabe.
Doch nur Sklaven und Lakaien habe es eilig! Wer sein eigener Herr ist hat es nicht eilig.

Ebenfalls schneller Schritt, aber sich ständig nach allen Seiten umschauend, die anderen Menschen und die Geschäftsauslagen interessiert betrachtend: Diese Menschen bewegen sich wie Beute (die sie zumeist auch sind)! Denn nur Beutetiere blicken ständig nach allen Seiten und sind unruhig und schnell im Schritt.

Tiger und Löwen bewegen sich zumeist äußerst langsam, ja beinahe behäbig. Sie blicken sich auf ihrem Weg nicht um, weil sie nicht befürchten müssen, selbst zur Beute zu werden und sie suchen auch nicht beständig nach vermeintlicher Beute - denn alle Lebewesen können Ihre Beute werden, wenn ihnen der Sinn danach steht.

Elefanten und Flußpferde bewegen sich fast noch um eine Spur souveräner. Denn sie müssen üblicherweise in ihrem natürlichen Lebensraum keine Feinde fürchten (außer natürlich den Mensch) und sie können ihre personelle Gelassenheit auch während der Nahrungsaufnahme beibehalten, da sie weder der Anstrengung noch der Erniedrigung ausgesetzt sind, jagen und Beute machen zu müssen!

Tatsächlich souveräne Menschen bewegen sich ähnlich wie Tierwesen, die in ihrem natürlichen Lebensraum keine Feinde zu befürchten haben.