Im eigentlichen Sinne gibt es keinen Tod, weil es nichts gibt, was sterben könnte.
Die Seele kann nicht sterben, weil sie ewig ist, und der Körper kann nicht sterben, weil er nie gelebt hat.

(Aus "Bericht aus dem Hohen Rat", Thomas Honsak)

 

Bericht aus dem Hohen Rat

Das Buch der Öffnung. Wer es liest, dessen tiefste Schichten werden geöffnet (wenn der Leser die Substanz des Textes in sich an- und aufnehmen kann).

Das Buch selbst beinhaltet die Enthüllung der ganz großen Übung vermittels einer persönlich erscheinenden Erzählung.

Leinenband mit Schutzumschlag, 310 Seiten
Honsak-Verlag, 2009
ISBN: 978-3-9502699-1-8

25,00 € + Versandspesen
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Auch erhältlich in der Buchhandlung 777, Domgasse 6, 1010 Wien
und bei
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Leserrückmeldungen

Ihr Buch? ... erschüttert mich. Etwas in mir reagiert so intensiv, dass ich kaum Worte finde.   Versuche, mich einzulassen auf das, was mir da geschieht ...  Gestern, im Meer, liefen die Tränen, und ich hatte das Gefühl, das ganze Meer SIND meine Tränen.  Auch jetzt wieder ... Dieses Berührt Sein mit etwas ... Vertrautem ... IST Heimat? Der Weg dorthin ... zeigt er sich?
H.L..

lieber thomas!
hab in zwei tagen dein buch ausgelesen,
weil es für mich so spannend und interessant war und ist.
ich würd nicht sagen dass es wild ist, mir kommt fast alles logisch vor
bis auf ein paar stellen die ich noch öfter lesen muss bis ich es verstehe.
E.S.

Gedanken zu "Bericht aus dem hohen Rat"

Wenn ein Äon sich dem Ende neigt, so geht der Welt der alte Sinn verloren.
In diesen Zeiten hungert die Seele, denn deren Nahrung ist der Sinn.
Der Hunger aber macht die Seele rastlos, sie beginnt zu suchen - und findet den Unsinn.

So regiert in der Welt dieser Zeiten der Unsinn:
Er verspricht uns Erlösung, aber er hält sein Versprechen nie.
Er treibt prächtige Blüten, doch seine Essenz ist die Langeweile.
Er kündigt uns das Glück auf Erden, aber entpuppt sich als schäbiger Gaukler.
Er erscheint uns als Stabilität, doch er verkehrt sie in Absurdität.

So drehen die Menschen sich rastlos mit dem Unsinn um sich selbst.
Jeder ahnt es, keiner will es wissen.

Doch wie gebiert sich der neue Sinn?

Im Anfang war das Wort: Das Eine ist die Heimat des Sinns.
Obwohl der Sinn immer da ist, kennt ihn die Welt nicht, denn die Welt kennt nur das, was aus ihr selbst kommt. So gibt es nur einen Weg, den Sinn in die Welt zu bringen: Das Eine muss in die Welt kommen, es muss Fleisch werden und als Mensch den Unsinn erleiden. Denn am Ende des Leidens liegt die Ohnmacht. Und so wie der verbrannte Phönix aus der Asche steigt, so erwächst aus dem Dunkel und Schmerz der Ohnmacht der neue Sinn.

So gebiert sich der Sinn aus dem Einen in die Welt.

Die Quelle des Wortes ist dort, wo das Eine noch ganz eins ist, noch vor der Entfaltung von Raum und Zeit. Dort finden sich die Hüter der Quelle, die, die noch vor dem Wort und vor dem Namen sind. Weil sie dem Einen so nahe stehen, scheint es, als ob sie dafür ausgewählt sind, das Eine in die Welt zu bringen, wenn es an der Zeit ist. So entsteht aus dem Leiden und Ringen des in die Welt Geworfenen eine Geschichte, die in sich den neuen Sinn birgt.

Wer diese Geschichte hört, wird zweifeln, denn das Geistesvermögen ist nicht aus dem Stoff, der sie begreifen kann. Doch wer sich trotz seines Zweifels auf die Geschichte einlässt, erlaubt seiner Seele das zu finden, worauf sie lange gewartet hat. So erfährt die Seele Heilung, aber geht damit in den Widerspruch mit dem Unsinn der Welt. Doch weil die Seele das Licht gesehen hat, will sie nicht mehr ruhen, bis kein Widerspruch mehr ist. Für den Menschen, der nichts anderes als Ausdruck seiner Seele ist, beginnt damit sein Weg. Ein Weg, der voll von Widersprüchen, Scheitern und Zweifeln ist. Aber auch ein Weg, der voll von Staunen, Leben und Liebe ist.

Und so schreibt der Einzelne die Geschichte für sich zu Ende.
Jeder auf seine eigene Weise.
Jeder in seiner eigenen Zeit.
Jeder gemäß seines ureigensten Wesens.

Eine dieser Geschichten heißt: "Bericht aus dem hohen Rat".

Ich weiß nicht, wie sie endet. Aber ich bin auf dem Weg.
In Dankbarkeit, in Freude und in Liebe.

Hermann

Lieber Thomas!
Ich glaube, dass Dir mit diesem Buch etwas wirklich Großes gelungen ist.
Danke für Deine Worte die mir helfen vieles klarer zu sehen.
Harald